Ostermarsch in München

16. März 2015

Ostermarsch München am Samstag, 4. April

Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation

Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden

 

10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst St. Markus, Gabelsbergerstr. 6
11:00 Uhr Auftakt am Platz der Opfer des Nationalsozialismus mit Erwin Jedamus – Lieder
anschließend Demonstrationszug zum Sendlinger-Tor-Platz
gegen 13 Uhr Kundgebung auf dem Sendlinger-Tor-Platz Es spricht: Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund Mit dem Münchner Liedermacher Christoph Weiherer Bühnensketch von Hedda Sachs Moderation: Doro Weniger, GEW
11:30 Uhr – ca. 15 Uhr dazu Infostände, Programm ab ca. 12 Uhr mit Musik und Ansage

Auf den Spuren slowenischer Partisanen

– Ein Reisebericht mit Bildern von Ernest Kaltenegger 13. März 2015,  18 Uhr DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, Raum C0.04, Kurt-Eisner

weitere Informationen siehe Slowenische-Partisanen.13.3.2015-Endfassung

 

Filmveranstaltung „Halt durch, Dirndl!“ – eine Familiengeschichte aus dem bayerischen Widerstand

Flugblatt unter   Centa-Film am 1.3.2015

27.01.2015 – Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz im Gewerkschaftshaus München

27. Januar 2015

Am 27. Januar 2015 gedenkt die DGB-Jugend mit bayerischen Jugendverbänden und Jugendorganisationen an die Befreiung des KZ Auschwitz. Anlässlich dieses Jahrestages hat sich ein bundesweites Bündnis gegründet, welches im Juni 2015 eine gemeinsame Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz durchführen wird. Die Veranstaltung in München zum 27.01.2015 schließt damit an die Aktivitäten des bundesweiten Bündnisses an. Wir wollen mit dem Zeitzeugen Ernst Grube diskutieren, wie Gedenken heute, vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, aussehen kann. Welche Rolle das Gedenken für Jugendliche heute spielt und was zukünftig getan werden muss, damit „Ausschwitz nie wieder sei“. An das Gespräch schließt sich eine Filmvorführung an. Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz 27. 1. 2015 Gewerkschaftshaus München (Schwanthalerstr. 64) 18.30 Uhr | get together 19.00 Uhr | Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube mit Filmvorführung »Am Ende kommen Touristen«

Kriegsvorbereitung einstellen, Frieden in Europa sichern!

27. Januar 2015

Kriegsvorbereitung einstellen, Frieden in Europa sichern! Mehr denn je seit dem Ende des Kalten Krieges haben wir Anlass zur Sorge um den Frieden in Europa. Mit dem 2-plus-4-Vertrag, der die Vereinigung der beiden deutschen Staaten erst möglich gemacht hat, sollte die Block-Konfrontation enden. Wesentliche Bedingung von Seiten der damaligen Sowjetunion war die Zusage, dass der Osten Deutschlands atomwaffenfrei bleiben sollte und die NATO keine Erweiterung bis an die Grenzen der Sowjetunion anstrebe. Im „Gemeinsamen Europäischen Haus“ sollten alle Staaten in Sicherheit zusammen leben. Seitdem haben sich NATO und EU Schritt für Schritt an die heutigen Grenzen Russlands heran erweitert. Mit der Einbeziehung der Ukraine in EU und NATO-Strategie wurde eine neue explosive Situation geschaffen. Die EU ist in diesem Konflikt kein Vermittler, sondern Mitverursacher. Die Bundesregierung muss in dieser Situation ihre historischen Verantwortung für den Frieden in Europa wahrnehmen. Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, sich an die Zusagen an Michail Gorbatschow zu erinnern und die russischen Sicherheitsinteressen ernst zu nehmen. Das bedeutet:

  • Keine weitere Ausweitung der NATO nach Osten!

  • Keine provozierenden Manöver an den russischen Grenzen!

  • Schluss mit antirussischer Propaganda und Drohgebärden!

  • NEIN zur weiteren Militarisierung der deutschen Politik!

Gleichzeitig fordern wir von allen am Konflikt beteiligten Staaten und Kräften in- und außerhalb der Ukraine, alle militärischen Maßnahmen einzustellen und eine friedliche Lösung zu suchen.

Wo künftige Kriege vorbereitet werden, werden wir gemeinsam mit unseren Freunden aus der Friedensbewegung Widerstand leisten.

13. Internationale Münchner Friedenskonferenz

5.-8.2.2015 Altes Rathaus und DGB-Haus, Programm unter http://www.friedenskonferenz.info/

Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

Samstag, 7. Februar 2015. Auftakt: 13 Uhr, Marienplatz München

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisverband München, Frauenlobstr. 24

80337 München, Tel. 089-531786

Email: muenchen@vvn-bda.de

V.i.S.d.P.: Friedbert Mühldorfer, Frauenlobstr. 24, 80337 München

Filmveranstaltung „Halt durch, Dirndl“ am 1.3.2015

26. Januar 2015

Filmveranstaltung 1.3.2015

Mutiger Widerstand

Millionen von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen lebten während des 2. Weltkriegs unfreiwillig in Deutschland. Von den Nazis wurden sie gezwungen, die deutsche Kriegswirtschaft in Gang zu halten, während ihre Heimatländer von Wehrmacht und SS-Einsatzkommandos verwüstet wurden. In der Organisation „Brüderliche Zusammenarbeit der Kriegsgefangenen (BSW)”, die sich vom „Russenlager” an der Münchner Schwanseestraße aus in wenigen Monaten in ganz Süddeutschland und darüber hinaus ausbreitete, begannen sich Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zu organisieren. Ihr Ziel: Unterstützung des Kampfes der Alliierten durch eine „innere Front” gegen das Naziregime und, zusammen mit deutschen Antifaschisten, Vorbereitung eines bewaffneten Aufstands in Deutschland. Am 4. September 1944 wurden 92 führende BSW-Funktionäre im KZ Dachau durch Genickschuss ermordet.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) erinnert mit einer Informationsveranstaltung an den mutigen Widerstand dieser Nazigegner. Es referiert der Politikwissenschaftler Dr. Guido Hoyer (Freising).

Flüchtlinge willkommen heißen!

3. September 2014

Ehemalige NS-Verfolgte mahnen:

Flüchtlinge willkommen heißen!

Flüchtlinge aufnehmen und willkommen heißen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein

Steffi Wittenberg geb. Hammerschlag wurde 1926 in Hamburg geboren. Schon am 30. Januar 1933, nach der Machtübertragung an Hitler, sagte ihre Mutter: „Wir Juden müssen Deutschland verlassen, sonst werden wir alle von den Nazis umgebracht.” Sie hatte die Hetzparolen in den öffentlichen Aushängen der Nazi-Zeitungen jahrelang mit wachsender Sorge verfolgt.

Aber die Emigration nach Uruguay gelang der Familie Hammerschlag erst 1938/39; vorher wurden sie von Erwerbsleben und Besuch öffentlicher Schulen ausgeschlossen, erlebten die Geschäftsboykotte, die Bücherverbrennung, die Nürnberger Rassengesetze, die Reichspogromnacht, und mussten sich zahllose Male solch menschenfeindliche Parolen und Lied-Fetzen wie „wenn das Judenblut vom Messer spritzt, dann geht‘ s noch mal so gut” anhören.

Steffi sagt heute dazu:

Als Jüdin, die ihr Leben dem Asyl in Uruguay verdankt, ist es für mich selbstverständlich, dass gerade Deutschland die Vergangenheit nicht nur mit Gedenken aufarbeiten muss, sondern auch durch Handeln nach dem ursprünglichen Artikel 16 a des Grundgesetzes ,Politisch Verfolgte genießen Asylrecht‘.

Deshalb empört mich die Behandlung der Zuwanderer, die nach Deutschland kommen. Sie kommen zu uns, nachdem sie in ihren Herkunftsländem verfolgt und bedrängt wurden oder flüchten vor Kriegen, die auch mit deutschen Waffen und zunehmend auch mit deutschen Soldaten geführt werden. Wir schicken sie in enge Unterkünfte, verbieten ihnen zu arbeiten und schieben sie schließlich ab.

Da das Visum für meine Mutter und mich kurz vor unserer geplanten Ausreise 1938 von der uruguayischen Regierung plötzlich gesperrt wurde, erinnere ich mich noch genau an die Verzweiflung, die wir ein Jahr lang durchlebten, bis mein Vater, der bereits mit meinem Bruder in Uruguay war, endlich neue Visa für uns besorgen konnte und so unsere Ausreise noch nach dem deutschen Überfall auf Polen ermöglichte.

Diese Erfahrung hat mein Leben geprägt und lehrte mich, dass in Not geratene Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, hier unter menschenwürdigen Bedingungen Aufnahme finden müssen.”

Der Landesverband Bayern der VVN-BdA hat Steffi Wittenbergs Mahnung als DINA5-Flyer gedruckt. Dieser eignet sich gut zum Verteilen überall dort, wo wegen bereits existierender oder geplanter Flüchtlingsunterkünfte eine Debatte über das Asylrecht aufkommt. Der Flyer ist erhältlich im Büro der VVN-BdA, Frauenlobstr. 24 (Rckgb.), 80337 München, Tel. 531786.

Es gab nicht nur den 20. Juli

3. Juni 2014

Dienstag, 22.7.2014, 19:30 Uhr in der Seidl-Villa, Nicolai-Platz 1, 80802 München (U 3/6, Haltestelle Giselastr.)

Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Hinrichtung von Mitgliedern der Münchner Widerstandsgruppe um Wilhelm Olschewski, Otto Binder und Hans Hartwimmer.

Info-Stand der VVN-BdA bei Stadtteilwoche Aubing

3. Juni 2014

Bei der Stadtteilwoche Aubing 2014, die vom Kulturreferat der LH München veranstaltet wird, wird die VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten mit einem Informationsstand vertreten sein. Die Kulturdult mit Informationsständen & Aktionen der Vereine und Initiativen findet statt am:

Samstag, 12.07.2014, 14.00-17.00 Uhr

Sonntag, 13.07.2014, 13.00-17.00 Uhr

auf dem Festplatz an der Radolfzeller-/Altenburgstraße. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche.

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